Rußfilter für Kamine und Kaminöfen

Wer kontrolliert den (ordnungsgemäßen) Einbau eines Rußfilters in meinen Kamin oder Kaminofen?





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Kontrolliert jemand den Rußfilter meines Kaminofens?

Grundsätzlich müssen Sie nachweisen, daß Ihr Kamin, Kaminofen oder Kachelofen die Grenzwerte der Feinstaub-Belastung einhält.
Ist dies der Fall, liegt also die Feinstaub-Belastung Ihres Kaminofens unterhalb des Grenzwertes, erhalten Sie vom Hersteller eine entsprechende Bescheinigung. Diese wird vom Schornsteinfeger oder der prüfenden Behörde akzeptiert. Oftmals sind neben der Wärmekapazität auch die Werte zur Feinstaub-Belastung in der Typenbescheinigung Ihres Kamins aufgeführt.
Alternativ können Sie die Feinstaub-Belastung Ihres Kamins oder Kaminofens auch von Ihrem Schornsteinfeger messen lassen. Das Umweltministerium spricht hier von Kosten um etwa 150 Euro für eine solche Messung. Stellt Ihr Schornsteinfeger fest, daß die Grenzwerte nicht eingehalten werden, müssen Sie einen Rußfilter zur Senkung der Feinstaub-Belastung einbauen, wenn Sie Ihren Kaminofen weiter betreiben möchen.

Aktuell kontrolliert der Schornsteinfeger alle fünf Jahre den Kamin oder Kaminofen. Dabei schaut er jedoch bislang nur, ob die Typisierung des Ofens richtig ist. Und natürlich, ob sich der Kamin oder Kaminofen in einem sachgerechten Zustand befindet. Würde der Kamin oder Kaminofen nicht den Vorgaben entsprechen, wird der Schornsteinfeger den Ofen stilllegen. Der Schornsteinfeger wird aber derzeit nicht selbständig und unaufgefordert die Feinstaubbelastung des Kamins oder Kaminofens messen um die Einhaltung der Grenzwerte zu prüfen. Eine Geldbuße für den Fall, daß der Kamin oder Kaminofen nicht den aktuellen Vorgaben entspricht ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Sollte das Typenschild an Ihrem Kamin oder Kaminofen nicht mehr lesbar oder nicht mehr vorhanden sein, können Sie eventuell hier zumindest das Baujahr des Ofen recherchieren: Datenbank des Industrieverbandes für Haus-, Heiz- und Küchentechnik.

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